Härtevergleichsplatten richtig anwenden

Ihre Härtevergleichsplatte ist sorgfältig kalibriert worden. Damit Sie den kalibrierten Härtewert möglichst oft exakt reproduzieren können, sollten Sie beim Umgang mit der Härtevergleichsplatte ebensolche Sorgfalt walten lassen.

Das beginnt bereits mit der sachgerechten Lagerung: Bewahren Sie die Härtevergleichsplatte immer in ihrer Box auf. Auch kleinste Kratzer oder Korrosion können die Prüfergebnisse beeinflussen. Solche Schäden können durch beschleifen und polieren nicht behoben werden. Eine auf diese Weise nachbehandelte Platte kann nicht mehr als Referenz dienen.

Die richtige Härtevergleichsplatte für das Prüfverfahren

Achten Sie auch darauf, dass Sie eine Härtevergleichsplatte für das passende Prüfverfahren benutzen. Ein farbliches und symbolisches Ordnungssystem auf der Verpackung hilft Ihnen, Verwechselungen zu vermeiden.

Halten Sie die Arbeitsumgebung und die Härtevergleichsplatte so sauber wie möglich. Die Prüf- und Auflagefläche der Platte und der Maschinentisch müssen fett- und staubfrei sein. Auch hier gilt: Schon kleinste Partikel, die sich zwischen Prüfspitze und Härtevergleichsplatte befinden oder auf der Auflage eingequetscht sind, können das Prüfergebnis verändern.

Auf die Abstände der Prüfeindrücke achten

Selbstverständlich möchten Sie Ihre Härtevergleichsplatte möglichst oft verwenden. Halten Sie aber trotzdem die Mindestabstände zwischen den Prüfeindrücken ein. Aufgrund von Gefügeveränderungen im Bereich des Eindrucks ist das unbedingt notwendig. Das gilt auch für den Abstand zum Rand der Platte.

Wenn Sie sich diesen Umgang mit Ihren Härtevergleichsplatten zu eigen machen, können Sie sie effizient zur periodischen täglichen Überprüfung Ihrer Härteprüfgeräte nutzen und präzise Prüfergebnisse gewährleisten.